Panorama Le Chardon

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Europäisches Barockorchester Le Chardon

Andreas Post (Tenor) Andreas-Pressebild-2009-0051

Der Tenor Andreas Post erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bei Alastair Thompson. 1991 folgte ein Studium in der Gesangsklasse von Prof. Ks. Soto Papoulkas an der Folkwang-Hochschule in Essen. Der gebürtige Arnsberger studierte zunächst Schulmusik, wechselte aber dann zum künstlerischen Hauptfach Gesang. Die künstlerische Reifeprüfung (1997) wie auch das sich anschließende Konzertexamen (1999) bestand er mit Auszeichnung.

1998 erhielt er einen zweiten Preis beim 11. Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig sowie einen Sonderpreis des MDR.

Seine rege Konzerttätigkeit führt den Stipendiaten des Richard Wagner-Verbandes Köln immer wieder über die Grenzen Deutschlands in das benachbarte Ausland, wobei neben Frankreich, Italien und den skandinavischen Ländern Luxemburg und vor allem die Niederlande zu nennen sind. Aber auch für Konzertreisen nach Israel, Macedonien, Südafrika, in die Ukraine und zuletzt nach Singapur wird er immer wieder gerne verpflichtet.

Er arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe, Ludger Rémy, Jan Willem de Vriend, Jos van Veldhoven oder Michael Hofstetter und mit renommierten Orchestern wie Concerto con Anima, Les Amis de Philippe, Combattimento Consort Amsterdam, Hannoversche Hofkapelle, Musica Alta Ripa und Chören wie dem Collegium Vocale Gent, dem Monteverdichor Hamburg oder der Nederlaandse Bachvereniging und vielen anderen zusammen.

Nicht nur im Konzert und auf vielen Festivals, wie den Telemannfesttagen in Magdeburg, den Musikfestspielen in Dresden, den Tagen alter Musik in Regensburg, den Händelfestspielen in Halle, den Ludwigsburger Schloßfestspielen oder dem Mozartfest in Augsburg fühlt sich der in der Kulturhauptstadt Europas 2010  beheimatete Tenor zu Hause. In vielen szenischen Projekten hat der Wahlessener mitgewirkt, so zum Beispiel als „Astromonte“ in der wieder entdeckten Oper „Der Stein der Weisen“ an der unter anderem auch Mozart komponierte, als „Palemone“ in der ebenfalls wieder entdeckten Oper „Amor e Psiche“ des Mozartzeitgenossen Josef Schuster, als „Pedrillo“ (2006/07) in Mozarts „Entführung aus dem Serail“, einer Coproduktion des Göttinger Sinfonieorchesters und des Deutschen Theaters Göttingen, 2008 als „Tamino“ in Mozarts „Zauberflöte“, einer Produktion der Festspiele auf Gut Immling im Chiemgau und zuletzt 2009 als „Uriel“ in einer viel beachteten Bühnenversion von J. Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ anläßlich des 300. Jubiläums der Stadt Ludwigsburg.

Posts besonderes Engagement gilt auch dem Kunstlied, dem er sich seit 1995 intensiv widmet. Durch dieses Engagement  sind drei Solo-CDs erschienen, zuletzt 2008 „Die schöne Müllerin“  von Franz Schubert. Darüber hinaus arbeitete er im Rahmen eines Stipendiums der Schubertgesellschaft Duisburg wiederholt mit Prof. Norman Shetler (Wien) über Fragen der Liedinterpretation.

In 2008 kam es erstmalig zu einer Zusammenarbeit mit Prof. Axel Bauni (Berlin), mit dem Post  auch zeitgenössische Lieder erarbeitet. Während des Kissinger Sommers 2009 gestalteten die beiden Künstler mit vielem Lob begleitet die Uraufführung des Liedes „An Hermann“ (Mörike) in der Vertonung durch Aribert Reimann und 2010 zwei Lieder nach Gedichten von Eichendorff aus der Feder des Komponisten Wolfgang Rihm.

Das umfangreiche Betätigungsfeld und das breit gefächerte Reprtoire von Andreas Post spiegeln die Vielfalt, die auch durch zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen dokumentiert ist, wider.

2013 Tenor-Arien mit dem Europäischen Barockorchester Le Chardon, Andreas Post - Tenor. „Mein Alles in Allem”.

Homepage von Andreas Post

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